„Respekt“, brachte Werner Honnef, stellvertretender Leiter der Gütersloher Berufsfeuerwehr, auf der Jahreshauptversammlung der Freiwilligen Feuerwehr in Isselhorst auf den Punkt. Mit insgesamt 37 Einsätzen und 2.533 Dienststunden hatten sie mit für die Gütersloher Sicherheit gesorgt. Neben den Beförderungen wurde Oliver Rethage zum ersten stellvertretenden Löschzugführer gewählt und Sven Schröder zum zweiten Stellvertreter.
Ihre Ämter nehmen sie „in Güterslohs schönstem Dorf“, wie Helmut Lütkemeier es in seiner Dankesrede erwähnte, wahr. Während die Position des zweiten Stellvertreters neu geschaffen wurde, löst Oliver den zurückgetretenden Jürgen Häusler ab. Auch Heinz-Hermann Zöllner stellte sich nach seinem Bericht nicht mehr als Kassenprüfer zur Wahl. Für ihn wurde Thorsten Froböse gewählt. Bereits im vergangenen Jahr wurde Bernd Sachse für weitere sechs Jahre zum ersten Löschzugführer wiedergewählt, womit Sachse jetzt sieben Jahre im Amt ist.
Als Chef begrüßte Bernd Sachse die Mitglieder und die Gast-Wehren zur Versammlung und dem traditionellen Grünkohlessen. Zufrieden zeigte er sich mit den Finanzen. Es sei zwar nichts übrig geblieben, aber insgesamt habe es gereicht. Da fiel es den Anwesenden nicht schwer, den alten Vorstand einstimmig zu entlasten. Einsatztechnisch blickt Sachse auf ein ereignisreiches Jahr zurück. Sechs Kleinbrände löschten die Isselhorster und rückten zu zwei Großbränden mit aus. Zweimal wurde der Schlauchwagen zur Unterstützung im Stadtgebiet alarmiert. An 14 Brandsicherheitswachen im Theater der Stadt Gütersloh nahmen FFI-Männer auch teil.
Darüber hinaus standen Aus- und Fortbildungs-Lehrgänge ganz oben auf der Tagesordnung. Nur so sei der hohe Standard der Isselhorster Wehr gehalten werden. So viel Engagement erkannt auch Güterslohs stellvertretende Bürgermeisterin Monika Paskarbies an. „Nach einem Jahr der Diskussion befinden wir uns wieder in ruhigerem Fahrwasser“, erinnerte sie an die durch die Umstrukturierung bedingte Unruhe und bedankte sich für die Einsätze, bei denen man nicht vergessen dürfe, dass sie auch das Leben kosten könnten.
Mit ihrer intensiven Nachwuchsarbeit investieren die Isselhorster in die Zukunft. Die Jugendfeuerwehr existiert seit 45 Jahren und ist damit die älteste im Kreis. Alexandra Sachse arbeitet zusammen mit Stephan Mußenbrock intensiv in diesem Bereich. Sachse wurde hierfür mit der Ehrennadel in silber ausgezeichnet. Für seine 50-jährige Mitgliedschaft bekam Siegfried Buschkamp die Sonderauszeichnung in Gold verliehen.