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Dreistimmiges Ständchen zum Abschied

Renate Westerfelhaus tritt nach 42 Jahren als Vorsitzende der kfd Avenwedde zurück, unterstützt den neuen Vorstand aber als Beisitzerin / 100-jähriges Jubiläum wird im Mai gefeiert


„Es war eine schöne Zeit“: Sichtlich gerührt traten Renate Westerfelhaus (2. v. r.) und Kathrin Christophliemke (2. v. l.) als erste und zweite Vorsitzende der kfd Avenwedde nach 42 beziehungsweise 30 Jahren von ihren Ämtern zurück. Für ihr Engagement gab es jede Menge Beifall im Sebastianer-Schützenheim. Foto: Henrik Martinschledde

Am 20. Februar ging im Schützenheim der Sebastianer nicht nur eine Ära zu Ende. Auf den Tag genau vor 42 Jahren war Renate Westerfelhaus zur 1. Vorsitzenden der katholischen Frauengemeinschaft kfd Herz Jesu Avenwedde als Nachfolgerin der inzwischen verstorbenen Mechthild Stickling gewählt worden. Nun trat die 73-Jährige ins „zweite Glied“ und unterstützt – genau wie die bisherige Reiseleiterin Beate Mertens – den neuen Vorstand als Beisitzerin. Ganz aus der Führungsriege verabschiedeten sich die 2. Vorsitzende Kathrin Christophliemke, Schriftführerin Brigitte Pohlmann, Kassierin Anita Voßhans und Reiseleiterin Margrit Tegelmann. Die ersten drei nach 30 Jahren im Amt und letztere nach elf Jahren.

Kein Wunder, dass der Vorstandstisch nach diesem lange geplanten Wechsel in der Führungsriege aussah, wie die Auslage eines Blumen- und Geschenkartikel-Geschäfts. Gründe, um „Danke“ zu sagen, gab es mehr als genug. „Ich hab’ zuerst an einen Zahlendreher gedacht, als ich die 42 gelesen habe“, schmunzelte Dorothea Lüke vom Paderborner Diözesan-Verband, die das Engagement von Renate Westerfelhaus und ihren Mitstreiterinnen genauso hervorhob, wie Ulla Hansmersmann vom Gütersloher kfd-Bezirk, in dem die Avenwedder Gruppe mit 395 Frauen die größte ist. Die herzlichsten Gratulationen kamen natürlich von den Avenwedderinnen selbst, die Westerfelhaus nicht nur ein verlängertes Wochenende am Timmendorfer Strand schenkten, sondern am Ende auch dreistimmig „Viel Glück und viel Segen sagen“ – und zwar alle 145 kfd’lerinnen im Schützenheim.

Sie selbst fasste die 42 Jahre so zusammen: „Wir sind eine lebendige Gemeinschaft und da hat es einfach immer Spaß gemacht“. Deswegen freute sie sich auch besonders über die 36 Neuaufnahmen (im Vorjahr waren es neun). Als Beisitzerin arbeitet sie aus einem besonderen Grund weiter: In diesem Jahr wird die kfd Avenwedde 100 Jahre alt. Das Jubiläum wird groß am 12. Mai (Muttertag) auf ihrem Hof mitten in Bonewie gefeiert. Die Planungen dafür hatte natürlich der alte Vorstand schon vor langer Zeit begonnen. Da braucht der neue Hilfe.

Der ist – entsprechend den neuen kfd-Richtlinien – nun eine gleichberechtigte, mehrköpfige Teamleitung. Die besteht nach dem einstimmigen Votum im Saal aus Edith Heerlein, Sandra Godau, Sandra Kleinekathöfer, Petra Remmert, Beate Mertens jun., Angelika Venjakob und Anja Brieden. Da letztere von dem Team zur Sprecherin ernannt wurde, ist sie am ehesten die Nachfolgerin von Renate Westerfelhaus. Mit festen Positionen wurden lediglich die Kassiererin Martina Westerbarkey und Schriftführerin Stephanie Remmert gewählt. Außerdem gehört Präses Eva-Maria Dirkes dazu.

Aber nicht nur Renate Westerfelhaus und Co. erhielten gestern Blumen und Präsente. Als eine der letzten Amtshandlungen ehrte die ehemalige Vorsitzende die Jubilarinnen der Gemeinschaft Anita Offel-Grohmann, Angelika Flötotto, Dagmar Schauerte (alle 25 Jahre), Christa Hagenlüke, Beate Mertens, Anni Kleineschallau, Hiltrud Wulle, Roswitha Flues, Rosi Lößer (alle 40 Jahre), Ursula Tigges, Christel Deppe, Christa Rottmann, Elisabeth Heidenfelder, Rita Epkenhans Anita Wenner, Klara Kaupenjohann, Maria Rettig und Marlies Venjakob (alle 50 Jahre). Außerdem gab es ein großes Dankeschön für Rita Wittenstein und Mechthild Böse, die seit 30 bzw. 40 Jahren als Mitarbeiterinnen tätig sind. (hm)


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