Spexard putzt sich wieder raus! >
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Größtes Schwein für die „Spechte“

Westfalenligist SV Spexard gewinnt die 31. Gütersloher Hallenfußball-Stadtmeisterschaften


Jubel: Während Kapitän Ilja Nepke (r.) die Siegprämie im Arm hält, feiern die Spexarder um Niklas Drücker (l.) den Gewinn von Pokal und Titel. Foto: Henrik Martinschledde

Der SV Spexard ist neuer Gütersloher Stadtmeister im Hallenfußball. Der Westfalenligist sicherte sich den Pokal bei der 31. Austragung des Turniers durch einen 2:1-Endspielsieg über den Kreisligisten und Titelverteidiger Gütersloher TV zum fünften Mal und erhielt dafür aus den Händen von Kay Klingsieck ein großes, mit 1.000 Euro gefüttertes Sparschwein. Der Vorstandsvorsitzende der Sparkasse Gütersloh-Rietberg sagte zu, die Veranstaltung auch 2019 – dann zum 14. Mal – als Titelsponsor zu unterstützen. Nachdem am 21. Januar der ASC Suryoye ein hervorragender Ausrichter war, sind dann die Assyrer Gütersloh an der Reihe.

Mehr noch als der Spexarder Triumph war das Scheitern des FC Gütersloh im Rennen der letzten Acht Thema auf den prall gefüllten Zuschauerrängen in der Innenstadtsporthalle. Der Oberligist startete im ersten Gruppenspiel gegen die „Spechte“ zwar mit einer guten Leistung und führte durch einen Treffer von Özgur Köse lange mit 1:0. Doch er kassierte Sekunden vor Schluss durch Steffen Brück den 1:1-Ausgleich und stand im zweiten Spiel gegen die Aramäer bereits unter Druck. Den Turbo zündete dann aber nicht das von Marc Hunt gecoachte Team, sondern der Bezirksligist. Die von starken Individualisten wie Futsal-Experte Francisco de Oliveira Costa angeführten Aramäer führten den FCG geradezu vor und gewannen mit 6:0. Mit einem 10:2-Erfolg über den B-Ligisten SC Blankenhagen wahrte der Oberligist zwar die theoretische Chance auf das Erreichen des Halbfinales, doch dafür hätten die Spexarder ihr letztes Gruppenspiel gegen die Aramäer verlieren müssen. Tatsächlich gewannen sie aber mit 6:4, und der FCG war raus.

Allzu tragisch nahm Co-Trainer Hunt das aber nicht: „Wir gehen heute nach Hause und haben keinen Verletzten“, stellte er einen Aspekt heraus, der nach dem Mittelfußbruch von Sinan Aygün im Vorrundenturnier erste Priorität genoss. „Für uns zählt nur die Zeit vom 18. Februar bis zum 27. Mai, da müssen wir Punkte holen“, steht für Hunt ausschließlich der weitere Kampf um den Klassenerhalt in der Oberliga im Fokus.

Der SV Spexard kam zu einem verdienten Erfolg. „Wir haben uns von Spiel zu Spiel gesteigert“, kommentierte Co-Trainer Charbel Abdullahat den Erfolg im Finale, sprach dem unterlegenen GTV aber ein großes Kompliment aus: „Die haben ein wirklich gutes Hallenteam.“ Sein Kollege Jakob Bulut („Wir sind für unsere kleinen Fehler bestraft worden, aber das ist Meckern auf hohem Niveau“) war insgesamt „glücklich und zufrieden“ und hofft, dass sich die Knieverletzung von Eric Haselier aus dem Spiel gegen Tur Abdin als nicht so schwer wie von manchem befürchtet erweist.

Im Neunmeter-Schießen um Platz drei setzte sich Türkgücü Gütersloh mit 8:7 gegen die Aramäer Gütersloh durch. Nur die Zuschauerrolle bliebt dabei den beiden Bezirksligisten aus dem Bonewie-Land. Sowohl der SV Avenwedde als auch der TuS Friedrichsdorf schieden bereits in der Vorrunde am Wochenende davor aus.


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