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Jede Menge blau-weißer Stimmung

1.250 feiern ausgelassen das 11. Avenwedder Oktoberfest


Vollbracht: Nach dem traditionellen Faßanstich ging es vor der Bühne hoch her. Foto: Henrik Martinschleddde

„Wozu nach München fahren, wenn die Wies’n auch zu uns kommt?“, dachten sich am 5. Oktober rund 1.250 Oktoberfest-Fans in Avenwedde und lagen damit goldrichtig. Im Festzelt auf dem Gelände der Stiftung Altewischer feierten sie eine Riesenparty, die dem großen Vorbild in der bayrischen Landeshauptstadt in nichts nachstand – außer natürlich in der Größenordnung.

„Die Stimmung hier ist genial“, war sich am Samstagabend Markus Förster mit seinen Freunden einig. Genau wie die meisten anderen Besucher hatte sich die Clique natürlich den Oktoberfest-Dresscode zu Eigen gemacht und war in Krachlederner oder im feschen Dirndl erschienen. „Ohne das passenden Outfit macht das doch nur halb so viel Spaß“, traf er den Nagel auf dem Kopf, während auf der Bühne die Jungs und Mädels der Band „Frankenkracher“ aus Bayern für ordentlich Stimmung sorgten und das Festzelt so richtig zum Kochen brachten – „Vom Himmel zur Hölle“ und jeder Menge anderer Schlager-Highlights inklusive.

Wie beim großen Vorbild in München erwartete die Besucherschar beim Avenwedder Oktoberfest natürlich wieder alles, was in Sachen „Mordgaudi“ dazu gehört. Vom Fassanstich (mit fünf Schlägen hatte Jürgen Heitfeld die Sache erledigt), über Bier in – für Ostwestfalen untypischen Gläsergrößen – bis hin zu jeder Menge Spezialitäten aus der bayrischen Küche von Haxen bis hin zu Leberkäs und Brezeln. Am Sonntag stand dann ein waschechter Frühschoppen „made in Bavaria“ auf dem Programm.

Angesichts der tollen Stimmung und des großen Zuspruchs zeigten sich die Organisatoren von den Avenwedder Sebastianer-Schützen und der Burschengilde Avenwedde-Verl mehr als zufrieden. „Die Menschen wissen einfach, dass bei uns eine super Stimmung herrscht. Deswegen haben wir, anders als andere Oktoberfeste, auch keine Probleme mit Publikumsschwund“, freute sich Peter Hagenlüke vom Orga-Team. Die Karten für die elfte Auflage waren schon seit fast zwei Monaten ausverkauft und viele gingen leer aus. (hm)


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