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Jungschützen feiern Jubiläum

Wichtiger Baustein innerhalb der Spexarder Bruderschaft


(Ex-)Jungschützenmeister: Jan Hollenhorst, Maik Hollenhorst, Heinz Krebs, Simon Hecker, Mattis Spexard und Niklas Brüggemann (v.l.) trugen bzw. tragen die Verantwortung in der Abteilung. Foto: Markus Schumacher

Seit 25 Jahren gibt es nun die Spexarder Jungschützen. Das Jubiläum wurde im Spexarder Bauernhaus gefeiert. Die aktuell 240 Jungschützen sind ein wichtiger Baustein für die Entwicklung innerhalb der Schützenbruderschaft St. Hubertus Spexard und des Ortsteils. Die von Mattis Spexard als Jungschützenmeister geleitete Abteilung ist mehr als eine gelebte Gemeinschaft im Kreis der 1.100 Hubertusschützen. Sie fördert den Heimatgedanken, schafft Gemeinschaft und zeichnet sich durch unzählige caritative Aktionen aus.

Dabei ist es völlig egal ob die Mitglieder männlich oder weiblich sind. In Spexard hat das Schützenwesen seine volle Gleichberechtigung. 40 Prozent der Mitglieder in den Reihen der Jungschützen sind weiblich und unter den Jungschützenmajestäten waren seit dem ersten Königsschießen acht junge Damen. Den Startschuss für die Entwicklung der Nachwuchsabteilung legte Franz Spexard 1986. Vor 33 Jahren war er Schützenkönig und organisierte mit seiner Throngesellschaft und den Sportschützen das erste Jungschützenfest an der Feldscheune auf dem Hof Spexard. In den ersten beiden Jahren schossen übrigens zwei junge Damen den Vogel aus dem Kugelfang. Später wurde das Fest auf dem Hof Tuxhorn gefeiert bevor es 1992 in das dreitägige Schützenfest integriert wurde. Der nächste Schritt war 1994 die Gründung der Abteilung. Als erster Jungschützenmeister trug Frank Schiedl nach seiner Wahl in der Gründungsversammlung vom 9. März an die Verantwortung. Die erste Tannenbaumsammelaktion wurde 1995 durchgeführt und bis heute konnten 50.000 Euro für den guten Zweck gestiftet werden. Der erste Scheunenball folgte 1998 und einer der Höhepunkt war die Ausrichtung des Diözesanjungschützentages 2007. Der erste Kinderkönig wurde 2008 ermittelt und als eigene Kompanie mit Standarte sind die Jungschützen aus dem Leben des Ortsteils nicht mehr wegzudenken. Eine Besonderheit ist die Altersbegrenzung und die Ausübung von Vorstandsämtern. Mit dem Erreichen des 25. Lebensjahres rücken die Mitglieder zu den Seniorenschützen auf. „Das hat sich bis heute bewährt und im aktuellen Vorstand der Bruderschaft sind drei ehemalige Jungschützenmeister in der Verantwortung. Mir war es immer wichtig den jungen Menschen Verantwortung zu übertragen und sie in die Vereinsarbeit besser einzubinden“, freute sich Gründungsvater Franz Spexard über die tolle Entwicklung seiner von ihm geförderten Nachwuchsarbeit. (msc)


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