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Noch besser als die Premiere

2. Avenwedder Weinfest „Wine & Dine“ übertrifft alle Erwartungen


Gute Laune: Natascha Tabbert, Helmut Lückemeyer, Maik Schulte und Birgit Dreisilker (v.l.) vom Orga-Team der drei Avenwedder Vereine freuten sich über den riesigen Zuspruch. Foto. Henrik Martinschledde

Bei der Premiere des Avenwedder Weinfestes im vergangenen Jahr wusste Helmut Lückemeyer von den mitveranstaltenden Sebastianer-Schützen nur zu sagen, dass es angesichts der großen Resonanz auf jeden Fall eine Wiederholung geben werde. Am Samstag, 24. August, dem zweiten Tag der zweiten Auflage, war er weiter. Für „Wine & Dine“, die Dritte hatte Lückemeyer sogar schon das Datum parat: Am 21. und 22. August 2020 ist es soweit.

Der Zuspruch war am Freitag und Samstag bei bestem Sommerwetter nämlich noch größer als 2018. Allein am ersten Tag kamen über 1.000 Menschen auf das Gelände der Stiftung Altewischer, um die Welt der edlen Tropfen zu erkunden. „Im Endeffekt ging am Freitag das über den Tresen, was im vergangenen Jahr für zwei Tage gereicht hat. Wir mussten also wieder ordentlich nachordern“, umriss Jennifer Volgmann. Im Veranstalter-Dreigestirn aus Sebastianern, „ihrer“ St. Hubertus Schützenbruderschaft Avenwedde-Friedrichsdorf und dem Spielmannszug Blau-Weiß Avenwedde kommt ihr eine ganz besondere Bedeutung zu. Als Wein-Sommelière im Gütersloher Stadthallen-Restaurant „Fritz“ hat sie das edle „Traubensaft-Programm“ zusammengestellt. „Der Schwerpunkt liegt bei so einer Veranstaltung natürlich nicht bei schweren, trockenen Rotweinen, sondern bei leichten, sommerlichen Rebensäften, die eher halbrocken oder lieblich sind“, sagte die Expertin, die mehr auf Grauburgunder oder Rosé setzte und damit augenscheinlich den Nerv der vielen Besucher traf.

Fehlen durfte in der kleinen Budenstadt mit Motto-Häuschen für Weine aus Deutschland, Italien, Spanien und Frankreich aber auch die mit „Gerstensaft-Kaltschalen“ nicht. „Es gibt eben halt auch die Totalverweigerer in Sachen Wein“, schmunzelte Dennis Austermann, während sein Kollege die nächsten fünf Kisten Pils mit der Sackkarre in den Stand wuchtete.

Die flüssigen Gaumenfreuden sind aber auch nur einer der Erfolgsfaktoren des Avenwedder Weinfestes. Snacks und Deftiges von Käse und Schinken über Pasta und Pizza bis zu Pulled Pork und Pastrami gehörten ebenso dazu wie die Live-Musik. Während am Freitag die Freunde akustischer Gitarrenmusik beim Duo „White Coffee“ auf ihre Kosten kamen, spielten die Gütersloher „Dizzy Dudes“ am Samstag Rock’n’Roll vom Feinsten. Zum Auftakt gab es „Let it be“ von den Beatles in einem völlig ungewohnten Arrangement.

„Das Ambiente hier unter den Bäumen hat irgendwie etwas ganz Besonderes, Entspannendes. So ein Abend ist fast wie drei Tage Nordsee-Urlaub“, hat Petra Knehans, die mit ihrem Stammtisch zum Weinfest gekommen ist, recht, denn auch bei 1.000 Menschen am Freitag wurde es nie hektisch – ganz im Gegenteil. (hm).


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