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Riesenerfolge für Avenwedder Orchester

Deutschen Musikfest: Doppel-„Hervorragend“ für das Jugendmusikkorps, „Sehr gut“ für den Musikverein


Beeindruckend: Der Musikverein Avenwedde, hier die Hornisten und Tuba-Spieler trat mit insgesamt 60 Aktiven beim auf.

Bei den Wertungsspielen anlässlich des Deutschen Musikfestes am Himmelfahrtswochenende in Osnabrück haben der Musikverein und das Jugendmusikkorps Avenwedde (JMA) ausgezeichnete Bewertungen erhalten. Der Musikverein Avenwedde trat dabei erstmals in der Höchststufe (Kat. 5) an und wurde mit „Sehr gut“ benotet. Das Jugendmusikkorps hatte zwei Orchester gemeldet, sowohl das Hauptorchester in der Oberstufe (Kat. 4) als auch das JMA-Vororchester in der Unterstufe (Kat. 2) brillierten mit der Höchstnote „Hervorragend“.

Osnabrück war am Himmelfahrtswochenende das Epizentrum der deutschen Blasmusikszene. Zum sechsten Mal hatte die Bundesvereinigung Deutscher Musikverbände (BDMV) ihre Mitgliedsorchester zum alle sechs Jahre stattfindenden Deutschen Musikfest eingeladen. Fast 350 Blasorchester und Spielmannszüge mit annähernd 15.000 Aktiven, angereist aus Kiel und Greifswald im Norden bis Konstanz im Süden und von Aachen im Westen bis Frankfurt an der Oder im Osten, waren der Einladung gefolgt und feierten in der Friedensstadt miteinander sich selbst und die Blasmusik.

Neben unzähligen Konzerten von früh bis spät auf mehreren Bühnen und Spielorten in der Osnabrücker Altstadt bot das Programm den Blasorchestern und Spielmannszügen auch die Möglichkeit, sich in Wertungsspielen dem Urteil einer fachkundigen Jury zu stellen. Bereits freitags fand das Vorspiel des Vororchesters des Jugendmusikkorps Avenwedde statt. Unter der Leitung von Adam Gal präsentierten sie sich mit dem Pflichtstück „Ride The Wind“ von Douglas Court und dem Wahlstück „Jubilance“ von James Swearingen in der Unterstufe (Kategorie 2) den Wertungsrichtern. Die äußerten sich anschließend tief beeindruckt und vergaben die Höchstnote „Hervorragend“, denn „ein so junges Orchester mit so viel musikalischer Ausdruckskraft haben wir bislang selten gehört.“

Eine ebenso imponierende Leistung bot am darauffolgenden Samstagnachmittag (1. Juni) das Hauptorchester des Jugendmusikkorps Avenwedde in der Oberstufe (Kat. 4). Mit dem Pflichtstück „About Reynard The Fox“ (Kevin Houben) und dem Wahlstück „Cry Of The Last Unicorn“ (Rossano Galante) stellten sie sich dem Votum der Juroren. Auch hier gab es im darauffolgenden Wertungsgespräch viel Lob für Adam Gal und sein Orchester, allerdings noch keinen Hinweis auf das Endergebnis, das erst am Abend bekannt gegeben werden sollte.

Schon am Samstagmorgen spielten die sechzig Musikerinnen und Musiker des Musikvereins Avenwedde von 1911 den strengen Wertungsrichtern in der Höchststufe (Kat. 5) vor, Dirigent Elmar Westerbarkey hatte als Pflichtstück „Of Ancient Dances“ von Stephen Bulla und als Wahlstück „Abraham“ von Ferrer Ferran auflegen lassen.

Am Samstagabend gab es dann bei der Bekanntgabe der Wertungsspiel-Ergebnisse zwei Mal ohrenbetäubenden Avenwedder Jubel und Freudentänze in der Festarena in der Domsporthalle: Mit einem „Hervorragend“ für das JMA-Hauptorchester und dem „Sehr gut“ für den Musikverein wurden die Hoffnungen und Erwartungen der 150-köpfigen Avenwedder Delegation erfüllt und übertroffen. Dazu der Pressesprecher von JMA und Musikverein Peter Wiese: „Der Leuchtturm der ostwestfälischen Blasmusik steht in Avenwedde. Das Doppel-Hervorragend für unser Vor- und unser Hauptorchester ist ein Qualitätssiegel für unsere Jugendarbeit und zeigt, dass wir den richtigen Weg gehen.“ Zufrieden zeigte er sich auch mit der Bewertung des Musikvereins: „Nach dem ,Hervorragend‘ in der Oberstufe vor sechs Jahren wollten wir uns einer neuen Herausforderung stellen und haben uns erstmals für die Höchststufe angemeldet. In Ostwestfalen sind wir aktuell und in den letzten zwanzig Jahren überhaupt das einzige Orchester, dass in dieser Kategorie angetreten ist. Deswegen haben wir unsere Erwartungen nicht zu hoch geschraubt und freuen uns jetzt sehr über das ,Sehr gut‘.“

Bevor es in der Nacht von Samstag auf Sonntag dann zurück nach Avenwedde ging, ließen beide Avenwedder Klangkörper gemeinsam mit über 8.000 weiteren Blasmusikern und Spielleuten beim Open-Air-Konzert der Big Band der Bundeswehr auf dem Osnabrücker Domplatz den Tag ausklingen.


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