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Vorgezogene Meisterfeier

Badminton-Verbandsligist TuS Friedrichsdorf sichert sich mit 7:1-Sieg gegen Hövelhof II bereits am drittletzten Spieltag den Titel


Meister: Joris Krückemeier, Nils Rogge, Sven Leifeld (h.v.l.), Melanie Orth, Sophie Steffen, Sabrina Sobeck und Simon Klaß (v.l.) ließen die Sektkorken knallen.

Theo Kordtokrax war am Abend des 26. Januar der erste Gratulant: Der Hallenwart in der „Alten Ziegelei“ hatte den Sekt für das Badminton-Team des TuS Friedrichsdorf schon kalt gestellt, und als der Titelgewinn in der Verbandsliga nach dem 7:1-Heimsieg über den BC Phönix Hövelhof II perfekt war, schenkte er den Spielerinnen und Spielern den prickelnden Meistertrunk ein.

„Allzu lange haben wir aber nicht gefeiert“, berichtete Teamsprecher Nils Rogge. Denn drei Friedrichsdorfer hätten tags darauf wieder zum westdeutschen Doppel-Ranglistenturnier in Gladbeck antreten und Sabrina Sobek für ihren Arbeitgeber am Sonntag auf eine Auslandsreise gehen müssen.

Dass der TuS Friedrichsdorf in dieser Saison ein Mitfavorit ist, war allen Beteiligten schon vor dem Start klar gewesen. Dass der Titelgewinn bereits zwei Spieltage vor dem Saisonende feststehen würde, hatte niemand auf dem Plan gehabt: „Damit hat bei uns keiner gerechnet“, räumte Rogge ein. Ungeschlagen und mit der beeindruckenden Bilanz von 23:1 Punkten (77:19 Spiele) ist der TuS jetzt aber vom einst ärgsten Verfolger TuS Eintracht Bielefeld ( 17:7 Punkte) nicht mehr einzuholen.

Zur allgemeinen Freude im Verein trägt bei, dass die 2. Mannschaft (17:5) als Tabellenzweiter der Vizemeisterschaft entgegenstrebt. In welcher Konstellation der TuS in der nächsten Saison in der Oberliga antritt, ist indes noch offen. Rogge rechnet nicht mit Abgängen, sondern überlegt: „Wir müssen uns eventuell etwas vergrößern.“ Der entscheidende Sieg über Hövelhof II fiel zwar im Endergebnis klar aus, doch in den Sätzen ging es häufig knapp zu. Der Ehrgeiz der Friedrichsdorfer war allerdings besonders groß, denn die Phönix-Reserve hatte ihnen beim 4:4 im Hinspiel den einzigen Punkt abgenommen. „Wir hatten noch etwas gutzumachen“, bestätigte Nils Rogge.

Außerdem stand für fünf TuS-Spieler in der folgenden Woche mit der Deutschen Meisterschaft in Bielefeld noch ein echtes „Zuckerli“ im Wettkampfkalender auf dem Programm. Dabei erreichten die Außenseiter gegen die starke Konkurrenz aus der Bundesliga mehr, als sie sich erhofft hatten. Am weitesten kam Leonie Zuber, die im Damendoppel an der Seite von Nadine Rahmel die dritte Runde erreichte, während Sophie Steffen ihr Auftaktspiel gewann, dann aber scheiterte.


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