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Zwei Ehepaare wetteifern um die Regentschaft

Peter Barkusky neuer König der Spexarder St. Hubertus-Schützen


Überglücklich: Bei der Proklamation im Festzelt freuten sich König Peter Barkusky und seine Frau und Königin und Elisabeth riesig.. Foto: Markus Schumacher

Schützenkönig von Spexard zu werden war auch dieses Mal wieder keine leichte Angelegenheit und nichts für schwache Nerven. Den spannenden Wettstreit unter zwei Ehepaaren gewann am Ende Peter Barkusky. Der 59-Jährige belohnte sich am 22. Juli um Punkt 18.29 Uhr beim 147. Schuss mit der Königswürde der St. Hubertus Schützenbruderschaft.

Seine Gattin und jetzt regierende Königin Elisabeth (56) und Dietlind und Norbert Brinkrolf hatten bis zum Schluss auf den zähen Holzgreif geschossen. „Einer von uns wollte es in diesem Jahr werden. Jetzt oder nie“, sagte der überglückliche neue König, der als Peter der II. in die Geschichte der Bruderschaft eingeht und mit Elisabeth der IX. regieren wird.

Die Barkuskys sind Vollblutschützen und Stützen der Schützenbewegung im Spexarder Land. Im Vorstand der Bruderschafft engagiert sich die Bankkauffrau Elisabeth Barkusky als Beisitzerin. Der neue Schützenkönig Peter Barkusky, im wahren Leben selbständiger Kaufmann für Schwimmbadbedarf, ist Fahnenoffizier und lebt seit 39 Jahren die Ideale Glaube, Sitte und Heimat. In der „Buddeltruppe“ der Bruderschaft ist er eine Stütze beim Erhalt der Wege auf dem Friedhof. Die beiden sind seit 35 Jahren verheiratet. Die Söhne Christian und Carsten ließen es sich nicht nehmen ihren Vater geschultert in das Zelt zu geleiten.

Bis zum Königsschuss war es ein steiniger Weg für den neuen Monarchen. Unter der Leitung von Schießmeister Franz Spexard hatte Jörg Stükerjürgen mit dem neunten Schuss dem Adler die Krone geraubt. Der Apfel war mit dem 22. Schuss die Beute von Karin Stüker und Marvin Bellmann sicherte sich das Zepter (48. Schuss). Die Flügel waren nach den gezielten Angriffen von Franz Spexard und Arek Wollner zu Boden gestürzt. Als die Königspatronen („Bärentöter“) in den Lauf gelegt wurden, ging es an der Vogelstange weiter recht munter zu. Der Brudermeister Maik Hollenhorst, Mario Kötter, David Hensdiek und Marcel Kluger hatten ein Auge auf den Adler geworfen. In der Endphase traten sie zurück und ließen dem Familienduell den Vortritt. Den letzten Schuss hätte das Volk von Spexard sicherlich auch Dietlind Brinkrolf gegönnt, die gestern zum vierten Mal um die Königswürde mittschoss und leer ausging. Vor 20 Jahren war sie Königin an der Seite ihres Mannes Norbert.

Dem neuen Königspaar steht der Adjutant Christian Barkusky zu Seite. An den hohen Thron wurden Annette Bröder und Arek Wollner, Petra und Marc Honigmund, Britta und Michael Knies, Patricia Netenjakob und Johannes Schall, Claudia und Ralf Hemken und Irmgard und Georg Meiertoberens berufen.

Der erste Höhepunkt des Spexarder Schützenfestes war das Vogelschießen der Jungschützen. Um 19.36 Uhr sicherte sich am Freitagabend der 25-jährige Akim Kuklinski mit dem 193. Schuss die Königswürde und setzte sich gegen seine Mitstreiter Henrik Tigges, Niclas Hermelbracht und Simon Westhues durch. Zu seiner Königin wählte sich der Außendienstler bei Miele die gleichaltrige Architekturstudentin Jule Szczesny. Dem Thron steht Tobias Schumacher als Adjutant zur Seite. Zum Gefolge gehören Alina Zander und Lars Jakobfeuerborn, Alexander Hark und Lena Lütkenhaus, Marc Scollie und Nathalie Vorbeck und Nico Meiertoberens und Annemarie Rautenberg. Die Krone hatte Niclas Hermelbracht (21. Schuss) dem Greif geraubt. Der Apfel (57. Schuss) ging an Lars Jacobfeuerborn und das Zepter an Aileen Kahlert (76. Schuss). (msc)


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