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251.216 Kilometer in sechs Jahren

Senioren-Radler des SV Spexard treten ordentlich in die Pedale


Die Radfahrtruppe des SV Spexard für Senioren feierte jetzt ein Jubiläum. Die eifrige Truppe um Übungsleiter Rudolf Grote und Tourenleiter Günter Niggeweg war jetzt zum 200. Mal unterwegs und erstrampelte seit dem Start im Jahr 2011 inzwischen über 250.000 Kilometer. „Ich hätte nicht gedacht, dass sich die Idee von unserem damaligen Vorsitzenden Hubert Kötter so entwickeln würde“, freute sich Rudolf Grote bei der Jubiläumsfahrt, welche die Hobby-Radsportler rund um Gütersloh führte. Für die Statistiker hält Karl-Heinz Grundmeier seit der ersten Fahrt vor sechs Jahren die genaue Kilometerzahl fest. Bislang nahmen 5.026 Fahrer, die immer dienstags um 10.00 Uhr am Spexarder Bauernhaus starten, an den Fahrten teil und legten exakt 251.216 Kilometer zurück. „Gott sein Dank, sind wir von Unfällen verschont geblieben. Bei unserer Gruppenstärke sind wir aber auf das Verständnis der Autofahrer angewiesen“, erzählt der 69-jährige Grote, der die Idee zur Gründung dieser kleinen und feinen Abteilung in die Tat umsetzte.

Als Zusteller bei der Deutschen Post hatte er in rund 50 Dienstjahren unzählige Kilometer auf dem Dienstrad zurückgelegt und scheut sich entsprechend auch heute nicht vor einem Regenschauer. Kurz nach seiner Versetzung in den Ruhestand wurde die Radfahrertruppe gegründet.

Neben Grote ist Günter Niggeweg der zweite Kopf der Radfahrer des SV Spexard. Der Tourenleiter achtet tunlichst auf die Disziplin der ganzen Truppe und die Einhaltung der einfachsten Verkehrsregeln. An den Touren nehmen im Schnitt zwischen zwölf und 38 Radler teil.

„Die eifrigsten von uns haben bestimmt 180 Fahrten auf den Buckel“, so Grote rückblickend. Im Zirkel von Versmold bis Delbrück und von Warendorf bis Stukenbrock sucht überwiegend Günter Niggeweg die Fahrten mit Raststationen aus. „Die Marke von 70 Kilometer haben wir mehrfach gekratzt“, erzählt Grote. Nach und nach stellten die meisten der Radler auf das E-Bike um.

Der Höhepunkt ist in jedem Jahr die „Auswärtsfahrt“. Dann geht es in den Bus, die Räder werden mit dem Anhänger transportiert und im Sauerland oder Weserbergland gefahren. Bereits im ersten Jahr ging es an die Weser nach Höxter. Unvergessen bleibt für alle die Fahrt von 2014, als es am Ruhrtalweg entlang von Hagen bis nach Essen zum Baldeneysee ging. Vor zwei Jahren stand die Fahrt auf dem Möhneradweg an, in diesem Jahr ging es vom Eggegebirge bei Altenbeken per Rad nach Spexard zurück.

Nur bei extremen Wetter sind die Fahrten, die von März bis Ende Oktober stattfinden, ausgefallen. „Die eingefleischten unter uns trinken dann Kaffee und Klönen in den Backshops von Spexard“, erzählt Grote. (msc)


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